Donnerstag, 10. November 2016

National Novel Writing Month 2016 - Tag 10 - A Hollens Family Christmas

Dies und Das

Vorne Weg zwei Sachen. In den letzten Tagen habe ich so ziemlich alles gemacht, was ich mag, nur gelesen habe ich nicht. Daher hinke ich verständlicherweise mit meiner Winterbuch-Challange ein wenig hinterher. Aber ich verspreche, dass es spätestens wenn ich Band 1 meiner NaNo Geschichten geschrieben habe, etwas besser wird und im Dezember sowieso.

Außerdem überlege ich ob ich später am Tag noch bei der Top Ten Thursday Aktion für diese Woche mit mache. Das Thema "Buchwelten, die ich gerne besuchen würde" finde ich nämlich ziemlich spannend. Allerdings mag ich das nicht versprechen, da ich heute noch nichts geschrieben habe und ich mein Malbuch ziemlich mag, die Handwerker die gesamte Außenfassade erneuern und ich hasse Lärm und wir deswegen heute Abend einen Abstecher in unseren Lieblings-Pub machen wollen.
Und ja...


NaNoWriMo Tag 10

Ich komme wirklich gut voran. Ich hatte das - um ehrlich zu sein - gar nicht erwartet. Also, ich weiß ja, dass es mir noch nie schwer gefallen ist 50.000 Worte in einem Monat zu schreiben, aber ich weiß, dass es mir schwer fällt bei 2/3 meiner Geschichten am Ball zu bleiben, ganz egal wie lang der Roman wird.
Nur bei Kurzgeschichten ist das nicht das Problem, da ich die normalerweise in einer Sitzung runter schreibe und danach nie wieder ansehe. Die sind mehr für das Erbrechen von Gedanken.

Im Moment bin ich mit "Weihnachten in Miniatur" bei 34.561 Worten. (NaNo Soll: 16.670) und habe das Schreiben noch vor mir.
Gestern bekam ich relativ gut die Szenen hin, vor denen ich mich ein bisschen gefürchtet habe. Denn alle Szenen gehörten irgendwie zum Höhepunkt des Romans. Das Auftauchen des Kindsvaters, das Verschwinden des Kindes und die Suche nach ihm.

Stehen geblieben bin ich in der Szene, wo man Timmy findet. Mitten im Satz. Aber so habe ich einen guten Ansatz zum weiter schreiben heute.
Allerdings musste ich eine vorherige Szene kurz umändern (hätte ich auch erst bei der Überarbeitung machen können, aber das kostete nicht viel Zeit) um einen Gedankengang meiner weiblichen Hauptfigur plausibel zu machen.
So ist das, wenn man ohne Outline schreibt. Aber das fügte sich ziemlich gut ineinander. Aber mir hat das Schreiben als P(l)antser sowieso immer mehr Spaß gemacht, als das Schreiben mit strickter Outline. So können mich meine Figuren noch überraschen und ich fühle mich in meinem freien Agieren kreativer.

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Anfang Kapitel 21

Der Schnee und die glitzernde Wintersonne machten die Bäume zu einem weihnachtlichen Märchenwald. Die Luft war so kalt, dass ihnen der Atem vor den Lippen gefror, aber die Stimmung hatte sich seit dem Morgen gelockert und überall hallte Lachen durch die Luft und die Geschwister neckten sich gegenseitig mit Scherzen. An den stärkeren Tannenzweigen hingen Eiszapfen und die Sonnenstrahlen brachen sich leuchtend in ihren Spitzen. Der Schnee knirschte unter ihren Füßen. Nathan ging an Kiras Seite und sie spürte seine Wärme. Für eine Weile fühlte sie sich sicher und geborgen.


Ende Kapitel 22

Gedankenverloren legte Kira ihm die Hand auf den haarigen Kopf und fing an seine Ohren zu kraulen. Der Hund schmatzte und fing an, auf ihre Hose zu sabbern. Für einen Moment ekelte sie sich, dann zuckte sie beinahe resigniert die Schultern und ließ ihn gewähren.
Es konnte heute sowieso nicht mehr viel schlimmer kommen. Und der Hund schenkte ihr einen gewissen Trost.
Dann hielt sie plötzlich inne und biss sich auf die Unterlippe. Ihre Gedanken rasten auf ein mal. Sie fuhr hoch, Bob jaulte auf. Kira spürte, wie sich Hitze wie Feuer in ihr ausbreitete. Ihr Herz raste plötzlich.
„Leute,“ sagte sie laut. „Ich weiß jetzt wo Timmy ist.“  


A Hollens Family Christmas - Album

Seit ich Peter Hollens (und auch seine Frau) vor Jahren bei Youtube entdeckt habe, bin ich immer sehr gespannt auf ihre neuen Werke. 
Ende Oktober hat Peter Hollens sein neues Weihnachtsalbum "A Hollens Family Christmas" Album auf den Markt gebracht. Ich habe es allerdings leider erst gestern gemerkt. 
Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und musste es direkt komplett anhören. Das war natürlich die perfekte Ausrede um dabei in meinem Malbuch zu malen. Guckst du hier: 



Allerdings bin ich ein bisschen enttäuscht. Ich hatte mir mehr klassische, bekanntere Lieder gewünscht. Und außerdem generell eine mehr klassische Interpretation. 
"Little Drummer Boy" - das Auftaktlied und das Lieblingsweihnachtlied meines Mannes, - zum Beispiel war mir viel zu langsam gesungen. Außerdem gab es zu viel Drumherum 
Das gleiche gilt für eines meiner liebsten "What Child is this" - auch hier war ich nicht zufrieden. 
"A December Song" - siehe Link - dagegen sagte mir zuvor nichts, gefiel mir aber ganz gut. 

Was mir aufgefallen ist, war der viele Gebrauch männlicher Kopfstimme, was ja irgendwie modern, aber nicht so mein Ding ist. 
Das einzige Lied, was ich wirklich wunderbar interpretiert finde ist "O come, o come Emmanuel" 

Letztendlich war ich nach dem Hören des Albums noch nicht fertig mit dem Ausmalen meines Motivs und habe dann noch "A Promise" von Il Divo hinten dran gehangen. Eins meiner liebsten Alben. Das passte auf jeden Fall auch perfekt zur Stimmung. Außerdem enthält das Album (letztes Lied) meines absolute Lieblingsversion von "Amazing Grace" Jup!

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