Mittwoch, 23. November 2016

Disney Book Tag

Vor einiger Zeit (okay, zugegeben vor etwas längerer Zeit) habe ich den Disney Book Tag an jeder Ecke gesehen. Offensichtlich hat er bei den Stehlblueten seinen Anfang genommen und ich bin nie von irgendwem getagged worden, aber ich mag die Fragen (und ich mag Disney) und daher mache ich heute einfach mal diesen Tag.


Dornröschen – Ein Buch, das seit 100 Jahren in deinem Regal schlummert

Das wären dann alle Bücher auf meinem SUB. Zugegeben mein SUB ist winzig im Vergleich zu vielen anderen Bloggern, aber ich habe alle 8!!! Bücher irgendwann im Jahr 2009 gekauft. Das sind zwar noch keine 100 Jahre, aber immerhin 7 – was definitiv zu lange ist.Vor allem Leid tut es mir um die Bücher von Robin Hobb („Die Zauberschiffe“) und die Bücher von Jennifer Fallon („Gezeitensternsaga“). Bei beiden mochte ich den Anfang der Reihe jeweils wahnsinnig gerne, aber habe es damals nicht geschafft zeitnah weiter zu lesen.


Rapunzel – Ein Buch, das dich gelehrt hat, über den Tellerrand hinauszublicken

„Bewohnte Frau“ von Gioconda Belli.Das Buch war ein Geschenk eines meiner Cousins. Ich hatte weder vom Buch, noch von der Autorin zuvor schon etwas gehört. Thematisch war es ganz anders, als die Bücher, die ich zuvor gelesen habe. Und ich habe es sehr geliebt. Dieses Buch ist quasi Schuld daran, dass ich seit langer Zeit immer wieder verschiedene Genres und verschiedene Ansätze ausprobiere. Im Grunde bin ich meinem Cousin auch heute noch dankbar dafür.Die gleiche Autorin hat eins meiner langjährigen Lieblingsbücher geschrieben. „Das Manuskript der Verführung“ habe ich kurz nach dem Lesen von „Bewohnte Frau“ gekauft und verschlungen.


Alice im Wunderland – Ein Buch, das an einem außergewöhnlichen Schauplatz spielt

Die „Mistborn“ Saga von Brandon Sanderson ist vielleicht nicht so bunt und voller verrückter Figuren, bietet aber einen wirklich außergewöhnlichen Schauplatz. Immerhin agieren die Figuren in einer Welt voller Asche und Nebel. Vor allem die Asche zerstört Flora und Fauna und innerhalb dieser Welt, werden Menschen geboren, die mit verschiedenen Metallen quasi Magie wirken können. Und über allem steht ein grausamer Herrscher, der einen Großteil des Volkes versklavt. Wenn das nicht ein außergewöhnliches Setting ist?!


König der Löwen – Ein Charaktertod, den du noch nicht überwunden hast

Die Antwort enthält einen massiven Spoiler zum ersten Band der „His dark Materials“ von Philipp Pullmann.
Vorneweg... Ich kann schon mal bitterlich weinen, wenn Figuren sterben und manchmal schmerzt es sogar sehr, aber ich glaube trotzdem, dass die Tode für ich auch immer überwindbar gewesen sind.
Allerdings hat mich Rogers Tod am Ende von „Der goldene Kompass“ damals (ich war 9 oder 10) wirklich eiskalt erwischt. Das war wirklich bitter für mich. Und noch bitterer war es für mich, als man den Umstand im Film einfach weg gelassen hat. Jeder andere Tod in Band 3 „Das Bernstein Teleskop“ war für mich ebenfalls schwer zu überwinden. (Vor allem Lees Tod)


Die Schöne und das Biest – Ein ungleiches Paar

Der namenlose Erzähler und Marianne in „Gargoyle“ von Andrew Davidson. Ja natürlich muss ich wieder mein Lieblingsbuch erwähnen, aber wie auch nicht. Die beiden sind so unterschiedlich, dass es schon weh tut.
Er ist ein drogensüchtiger, ehemaliger Pornostar mit schweren Verbrennungen und sie ist eine Frau mit einer krankhaften Obsession und der Vorstellung, schon einmal gelebt zu haben. Wenn das nicht der helle Wahnsinn ist... (In diesem Fall sieht der Protagonist außerdem auch noch aus wie ein „Biest“ und sie ist die Schöne)


Cap und Capper – Die schönste Bücherfreundschaft

Muss es sich dabei um Menschen handeln? Egal! Ich wähle hier William Lawrence und Temeraire aus „Die Feuerreiter Seiner Majestät“ von Naomi Novik. Die Freundschaft zwischen Seekapitän und seinem Drachen ist immer wieder herzzerreißend, liebevoll und emotional. Naomi Novik hat aber auch einfach ein Händchen für Freundschaften. Auch die Mädchenfreundschaft zwischen der Protagonistin und ihrer Kindheitsfreundin in „Uprooted“ („Das dunkle Herz des Waldes“)war ein Genuss zu lesen.


Cinderella – Der Charakter mit der beeindruckendsten Wandlung

Boaz aus „Die Macht der Pyramide“ von Sara Douglass. Viele wissen, dass ich das Buch liebe. Ich habs damals an der Uni gelesen und war vor allem vom ersten Teil wirklich angetan. Boaz ist der absolute ekelhafte, kranke Antagonist des Buches. Allerdings ist seine Wandlung enorm. In diesem Fall fand ich den „Badboy wird nett“ Trope nicht schlimm, da es sich hier und äußere Einflüsse handelt. Aber Boaz wird von einem Mann, den ich gefürchtet habe, zu einem meiner liebsten Figuren.  

Kommentare:

  1. Oh man, jaa, Naomi Novik hat es echt drauf, gute Freundschaften zu beschreiben! Vor allem Lawrence and Temeraire! Deswegen fand ich das Buch auch so schoen :)

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    1. Für diese Frage hatte ich aber auch eine Menge Kandidaten. Erinnernst du dich noch an die beiden Kerle aus der Rai Kirah Trilogie? Die standen auch ganz weit oben auf der Liste. Und Fitz und sein Wolf. Atticus und Oberon. - Roland und Jake. Manche von den anderen Fragen fand ich deutlich schwerer.

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