Dienstag, 11. Oktober 2016

Top Ten Tuesday – Bücher durch Empfehlung

Top Ten Tuesday ist eine Aktion von TheBroke and the Bookish.
Dabei geht es darum jeden Dienstag eine Top Ten Liste zu verschiedenen Themen aufzustellen.




Das Thema für heute ist:


Meine Top Ten Bücher, die ich auf Grund von Empfehlungen gelesen habe



Für das Thema habe ich eine sehr bunte und abwechslungsreiche Liste zusammen gestellt. Allerdings fiel es mir schwer, mich zu entscheiden, denn ich liebe es Bücher auf Grund von Empfehlungen zu lesen, die deutlich außerhalb meiner Wohlfühlzone liegen.

Top Ten bezieht sich hier allerdings mehr auf die Quellen, aus denen ich die Empfehlungen nehme, als auf die Bücher.
In meiner Liste sind vom Lieblingsbuch bis zum absoluten Super-Flop alle enthalten.



Gargoyle
Andrew Davidson



Empfohlen von einer meiner liebsten Freundinnen K.
Ursprünglich drückte sie mir ihre englische Edition in die Hand, mit der Warnung auf keinen Fall den Klappentext zu lesen. Natürlich tat ich es trotzdem. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich strikt geweigert Bücher auf Englisch zu lesen und gab ihr das Buch ungelesen zurück. Jahre später fiel mir dann ein Hardcover-Mängelexemplar für 5 Euro in die Hand und ich erinnerte mich an diese Empfehlung.
Danach stand das Buch Ewigkeiten im Regal. Irgendwann wollte ich es „nur mal kurz anlesen“ und habe das Buch innerhalb von einer Nacht komplett verschlungen. Mein Lieblingsbuch.


Bewohnte Frau
Gioconda Belli



Empfohlen durch einen älteren Cousin N.
N. ist ein echtes Unikat. Er liebt gutes Essen, guten Wein, er liebt seine Katzen und seine Erstausgaben. Damit ist er zufrieden. Er hat Germanistik, Philosophie und Geschichte studiert und nie in dem Bereich gearbeitet. Er ist zufrieden, mit dem was er hat.
Zu einem meiner Geburtstage drückte er mir das Buch in die Hand, mit dem Satz: „Lies das, du wirst es lieben“
Er hatte Recht. Das Buch war außergewöhnlich interessant. Und das Buch „Das Manuskript der Verführung“ - ein historischer Roman zu Johanna der Wahnsinnigen – von der gleichen Autorin, ist immer noch unter meinen Top Ten Most Favorites.


Die Gilde der schwarzen Magier
Trudi Canavan



In einem Fantasy-Forum lernte ich eine der Nutzerinnen persönlich kennen und sie war unfassbar begeistert von dieser Reihe.
Sie schenkte mir sogar den zweiten und den dritten Band, nachdem ich Band 1 nicht besonders mochte, weil sie unbedingt wollte, dass ich die Reihe beende.
Der zweite Band gefiel mir ganz gut, aber als Gesamtreihe hat es mich nicht recht überzeugt. Allerdings habe ich damals das erste Mal etwas von OTP, Headcanon und Shipping gehört.


Der Weitseher
Robin Hobb



War eine Empfehlung von meiner besten Freundin, kurz nachdem wir uns an der Universität kennen gelernt haben.
Ich glaube Bücher waren das erste große Thema für uns. Ich habe recht wenig Fantasy gelesen damals, sie wirklich viel. Und als wir zusammen im Stern-Verlag waren und mir die Neuauflage der Chroniken von Fitz Weitseher in die Hand fiel, hat sie mir die gesamte Reihe wärmstens ans Herz gelegt.
Und ja, ich liebe die Bücher und jammere noch immer, dass die nächste Trilogie nicht ebenfalls neu aufgelegt worden ist.


Weil ich Layken liebe
Colleen Hoover



Als das Buch gerade neu erschienen war, ist mir ein Blogartikel aufgefallen, in dem unfassbar doll von diesem Buch geschwärmt wurde.
Die Blog-Betreiberin hat sich danach die Folgebände auf Englisch zugelegt, weil sie unbedingt wissen musste, wie es mit Will und Layken weiter gehen würde.
Ich fand Band eins ganz gut zu lesen, sehr schnell und ganz nett durch den Poetry Slam, allerdings fand ich Band zwei nervig und unnötig und habe daher Band drei nie gelesen.
Somit war es keine persönliche Empfehlung, aber immerhin eine generelle.


Todesmarsch
Stephen King



Ist das Lieblingsbuch meines ehemals besten Freundes. Wir haben häufig Bücher hin und her geliehen, weil wir damals beide nicht allzu viel Geld hatten. Und ich habe ihm damals mein Lieblingsbuch geliehen („Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafon) Und er lieh mir „Todesmarsch“. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und es ist immer noch einer meiner liebsten King-Romane.


Die letzten Tage der Erde
Tim LaHaye u. Jerri B. Jenkins



Ein Thema, das ich gerne etwas stiefmütterlich behandle... Ich war in meiner Jugend ehrenamtlicher Mitarbeiter im CVJM meiner Heimatstadt. Ich habe da in der Jugendarbeit geholfen und war involviert in unsere Ten-Sing-Gruppe, in unseren Donnerstags Bibelkreis Seekers und in unserem Bühnen/Kletterwand Truck und ich habe die Zeit damals geliebt. (Ich war eine echt nervige Jugendliche und ich glaube die Zeit hat mir damals ganz schön den A.... gerettet)
Eine unserer Hauptamtlichen S. Hat die Reihe wirklich geliebt und auf ihre Empfehlung hin habe ich mir die Reihe in der Bücherei ausgeliehen. Ich habe es beim ersten Lesen nicht über Band 9 hinaus geschafft. Bei meinem Re-Read bin ich ebenfalls nicht weiter gekommen, weswegen ich Band 10-12 aus meinem Regal verbannt habe. Damals war die Reihe für mich der totale Augenöffner (Ich wollte doch so gern an Gott glauben) – heute stören mich die ganzen wirklich hart missionierenden Stellen schon sehr. Ebenso das christliche Gutmenschentum und der damit verbundene Hochmut.


Die Drachenreiter von Pern
Anne McCaffrey



Etwas weiter oben erwähnte ich ja bereits das Forum. Dort empfahl eines der langjährigen Mitglieder die Reihe rund um die Drachen von Pern und weil ich verrückt nach Drachen war, musste ich die Reihe antesten. Was ein wenig wirr geworden ist, weil es nicht mehr unbedingt alle Bände gab. Also habe ich manche auf Englisch und manche auf Deutsch.
Zur Zeit liegt irgendwo der Band „Der weiße Drache“ herum, weiter bin ich bisher nicht gekommen, auch wenn ich die Reihe toll finde.
Der Antagonist ist eben kein böser Mensch, sondern ein natürliches, immer wieder auftretendes Ereignis. Und ich liebe die Bindung die Mensch und Drache eingehen. Manchmal bleibt die Reihe allerdings etwas oberflächlich.


Ein gutes Omen
Terry Pratchett u. Neil Gaiman



Ist ein Stellvertreter... Mein Vorgesetzter und guter Freund C. Hat mir schon eeeeeinige Bücher empfohlen und die meisten davon habe ich auch gelesen. Ein gutes Omen ist eins seiner Lieblingsbücher und ich fand es ebenfalls ganz unterhaltsam. Wir tauschen uns regelmäßig über Bücher aus, was dazu führt, dass wir ständig das lesen, was der jeweils andere bereits gelesen hat. Ist aber auch einer der wenigen Menschen, die ich regelmäßig privat sehe, mit dem ich über Bücher reden kann. Wir haben zumindest annähernd einen ähnlichen Geschmack.
Weitere seiner Empfehlungen waren „Fool on the Hill“ (was ich furchtbar fand) und „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (was ich geliebt habe)


Falling Kingdoms
Morgan Rhodes



War ebenfalls keine persönliche Empfehlung, sondern ist mir hundertfach auf amerikanischen Buch-Youtube-Kanälen über den Weg gelaufen. Und alle, wirklich alle, die ich gesehen habe, waren schwer begeistert von der Reihe. Konnten den nächsten Band nicht mehr abwarten, liebten die Magie, das Setting und die Figuren und...
ich habe es gehasst.

Es war eins meiner Flops von letztem Jahr. Aber ich musste es antesten und ich war SICHER, dass es mir gefallen würde. Ugh, decken wir den Mantel des Schweigens darüber. (Wenn ich mir die Booktuber anschaue, die immer noch von den Büchern schwärmen, frage ich mich immer, ob wir nicht ausversehen unterschiedliche Bücher gelesen haben, aber dann reden sie über den Inhalt und mir wird klar... nein, das ist das gleiche Buch....)  

Kommentare:

  1. Haha, Canavan wurd mir auch von einer alten Schulfreundin empfohlen und ich fands okay, aber haette so viel besser sein koennen!

    Hach ja, und was haetten wir alles verpasst, wenn wir uns nicht gegenseitig so viel hin- und her empfohlen haetten :) Auf dass es nie damit aufhoert!

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    1. Ich fand den zweiten Band sogar ganz gut, aber Band 1 hat sich unendlich gezogen und Band 3 war mir zu viel Liebelei. Aber es war okay zu lesen.

      Ja, ich finds so gut, dass du auch so gerne liest :) Und dass wir durchaus auch mal die gleichen Bücher mögen.
      Ich meine, ich hab hier zwar Leute, die gerne lesen, aber meist sehr viel weniger und ganz andere Sachen, als ich. Hmpf!

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