Dienstag, 4. Oktober 2016

Top Ten Tuesday - Antagonisten aus Buch und TV

Top Ten Tuesday ist eine Aktion von TheBroke and the Bookish.
Dabei geht es darum jeden Dienstag eine Top Ten Liste zu verschiedenen Themen aufzustellen.
Das Thema für heute ist:



Meine Top Ten Antagonisten aus Buch und TV


Bücher

Ich stehe mehr auf Helden, als auf die Antagonisten. Aber dennoch gab es einige Figuren, die ich recht interessant gefunden habe. Daher gibt es nun fünf sehr unterschiedliche Bösewichte.


Prinz Edel
Die Chroniken von Fitz Weitseher 1
Robin Hobb



Ist wohl der böseste Bösewicht, den ich je in einem Buch angetroffen habe. Ich kann mich daran erinnern, dass er mich mit seiner Art und seiner absoluten Verdorbenheit, vor allem am Ende vom zweiten Band so wütend gemacht hat, dass ich beinahe hilflose Tränen vergossen hätte.
Was für ein Ekel.


Bailic
Die Wahrheiten
Dawn Cook



Bailic habe ich am Anfang der Reihe so sehr gehasst. Er spielt zwei junge Menschen gegeneinander aus und das alles nur zu seinem eigenen Vorteil. Später stellt sich jedoch heraus, was mit ihm geschehen ist und das macht seine Taten nicht unbedingt verständlicher und rechtfertigt sie in keinster Weise, aber seine Entwicklung ist einfach nachvollziehbar.


Sadeas
Die Sturmlicht-Archive
Brandon Sanderson



Ist ebenfalls kein Antagonist, der böse ist, weil er böse ist, sondern eine sehr gut ausgestaltete Figur, bei der der Leser definitiv verstehen kann, wieso er manchmal handelt, wie er handelt. Jedoch steht er den Protagonisten in einer solchen Weise entgegen, dass ich über eine Entwicklung in Band 4 (Deutsche Ausgabe) der Reihe, wirklich froh gewesen bin.


Ambrose
Der Name des Windes
Patrick Rothfuss



Ambrose ist der typische Mobber, den viele von uns vermutlich selbst aus der Schule kennen. Und weil er dadurch für mich so real war, bekommt er seinen Platz auf dieser Liste.


Boaz
Die Macht der Pyramide
Sara Douglass



Boaz ist für mich wohl der spannendste Antagonist von allen. Er ist zwiegespalten, hat zwei Seiten seines Seins. Und dadurch, dass er nicht wirklich verdorben ist, weil er ein schlechter Mensch ist, sondern durch etwas anderes verdorben wurde, aber dagegen ankämpft und später sogar zum Protagonisten wird, lese ich immer wieder gerne über ihn.
Gerade seine Figur ist wohl ein Grund, warum ich Die Glaszauberin häufiger re-reade.




TV-Serien

Auch in meinen liebsten Serien gibt es einige sehr unterschiedliche Antagonisten, die ich alle auf ihre eigene Weise mochte.

Helena
Warehouse 13



Helena (oder auch H. G. Wells) aus Warehouse 13 ist eine meiner absoluten Lieblingsfiguren, die es jemals gab. Und ja, am Anfang ist sie eine sehr starke Gegenspielerin. Aber sie ist so komplex, facettenreich, interessant, klug und verdammt sexy, dass sie unangefochten Platz 1 auf dieser Liste einnimmt.
(Auch wenn sie später eine aufopferungsvolle Protagonistin wird)


Apophis
Stargate SG1



War wohl der erste Antagonist in einer TV Serie, den ich verflucht und gehasst habe und bei dessen ständigen Wiedergeburten ich halbe Anfälle bekommen habe.
Heute kenne ich einen Haufen besser durchdachtere Bösewichte, aber Apophis war mein erster und daher muss er mit auf die Liste.


Der Pinguin
Gotham



Wir schauen Gotham noch nicht so lange und der Anfang der zweiten Staffel gefällt mir bisher auch gar nicht, aber vor allem in Staffel 1 war der Pinguin meine Lieblingsfigur. Ein Nichts, ein Sklave des Bösen, ein Sadist, aber klug, ein bisschen irre, aufstrebend und extrem ambivalent. Der Pinguin ist definitiv der beste Antagonist der Serie.

John Pope
Falling Skies



Ist in meinen Augen die meiste Zeit über ein Antagonist. Und ein riesen Arschloch, aber irgendwie mochte ich ihn trotzdem die meiste Zeit über.
Aber vermutlich bin ich durch den Schauspieler für mich eingenommen. Colin Cunningham kenne ich noch aus Stargate SG1, wo er einen sehr netten, jungen Major gespielt hat.


Mr. Gold
Once upon a time



Once upon a time hat eine Menge Antagonisten. Es ist ja auch eine Ansammlung von Märchen-Anspielungen, da sollte man Bösewichte erwarten. Aber Mr. Gold gefiel mir von allen am Besten. Er hat ebenfalls so viele Facetten und seine Hintergrundgeschichte bricht mir immer wieder das Herz.

Außerdem finde ich den Schauspieler einfach nur perfekt für die Rolle. Und ohne die Figur des Rumpelstilzchen, hätte ich sicherlich nicht so viele Staffeln der Serie gesehen. Aber gerade in Staffel 1 war die Figur für mich ein Meisterwerk.  

Kommentare:

  1. Hey,

    ja, Robert Carlyle ist großartig und ich mag Rumple auch sehr gerne - auch wenn die Autoren in den neueren Staffel versuchen, den Charakter zu ruinieren :/
    "Gotham" muss ich auch unbedingt mal weiterkommen, irgendwie bin ich nach zwei Folgen hängen geblieben und dann gab es sooo viele andere Serien...
    Von den Büchern habe ich leider bisher nichts gelesen.

    Liebe Grüße,
    Kerstin

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    1. Hey, hey,

      das Gefühl hatte ich leider auch, dass die Figuren immer mehr ruiniert werden. Gerade bei Rumpel hatte ich das GEfühl auch sehr stark.
      Dabei war ich wirklich ein großer Fan von der "Die Schöne und das Biest" Geschichte, wie sie in Staffel 1 aufgebaut worden ist.
      Ich glaube es geht den Autoren sehr darum vor allem das Shipping Emma und Hook am Leben zu halten.

      Die Bücher lohnen sich alle sehr. Sie gehören alle zu meinen Favoriten :)

      Ina

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  2. Aaah, Sadeas hatte ich total vergessen, aber gehort auf jeden Fall in diese Liste! Ambrose war auch ein A*sch, ich erinnere mich gerade wieder.

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    1. Ich musste echt überlegen. Ich mag wirklich Helden lieber :D Und ich wollte eine vernünftige Mischung :D

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